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Wo steht der Bündner Tourismus?

Am Webinar des Tourismusclub des Grossen Rates vom 11.02.21 haben GastroGraubünden, die Bergbahnen Graubünden und Hotelleriesuisse Graubünden eindrücklich aufgezeigt, mit welchen welchen Langzeitfolgen die Tourismuswirtschaft in Graubünden rechnen muss und welche täglichen Herausforderungen betreffend Liquidität, Schutzkonzepten, Teststrategien die Bündner Tourismuswirtschaft zu kämpfen hat.

Tourismusclub: Informationen zur Tourismus-Situation

 

Die Forderungen der Tourismusbranchen gegenüber dem Kanton sind klar:

  • ungedeckte Fixkosten bis zu 100% entschädigen – mit oder ohne Bundesgelder.
  • Voraussetzungen für Mischbetriebe erleichtern (Hotelrestaurant = Härtefall, 70/30 statt 80/20).
  • Härtefallzahlungen ab 30 % Umsatzeinbusse oder ab 40% EBITDA-Einbusse.
  • Covid-Kredite zur Überbrückung der Liquidität bis die Härtefallentschädigung fliesst.
  • Obergrenzen aufheben (20% vom Umsatz und nominell 750’000).
  • Der Kanton soll sich in Bern entschlossen und vehement für eine rasche Öffnung und gegen weitere Lockdowns einsetzen.

Hier ein Einblick in die Zahlen & Fakten des Bündner Tourismus (Stand: 11.02.21)
GGR_Webinar 11.02.2021BBGR_Webinar_11.02.21HSGR_Webinar 11.02.2021

Die Härtefallhilfe des Bundes für die Tourismuswirtschaft benötigt weitere Anpassungen: Hotelleriesuisse Graubünden, Bergbahnen Graubünden und GastroGraubünden haben in einem Brief an Bundesrat Ueli Maurer ihre Forderungen platziert. Andernfalls drohe eine Konkurs- und Entlassungswelle.

Brief an BR Maurer