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Mangiar: Digitale Tischreservation

Bereits im letzten Sommer realisierte die Projektgruppe «Gastronomie und Hotellerie» der ITG, dass die Gastronomie infolge Covid die Digitalisierung vorantreiben muss. Es wurden die Möglichkeiten geprüft, wie die Gastronomie den drohenden Umsatzeinbussen aufgrund von Mengenbeschränkungen begegnen und dem Kunden trotzdem ein echtes Erlebnis bieten kann. Nebst der digitalen Tischreservation wurden auch Takeaway, Home delivery und Gästerufsysteme untersucht. Mit dem Projekt der digitalen Tischreservation «Mangiar» wurden über 100 zusätzliche Betriebe akquiriert. Sobald die Restaurants wieder öffnen dürfen, werden sie Ihren Gästen auf einfache eise die Reservation und Identifikation ermöglichen können.

Die Verfügbarkeiten für die Gäste hier einsehbar.

 

Mangiar: das Projekt von Gastro Graubünden und der ITG

 

Gastro Graubünden reagiert mit dem Projekt Mangiar auf Corona und möchte die digitale Tischreservation in den Bündner Restaurants einführen. Für die Gäste gibt es mehr Convenience, für die Wirte trotz Einschränkungen mehr Sitzplatzkapazitäten.

Was im Rahmen des Covid-Impulsprogrammes der Interessengemeinschaft Tourismus Graubünden (ITG) letzten Sommer entwickelt wurde, findet nun bereits seine Umsetzung. Die digitale Tischreservation ist am schnellsten und einfachsten realisierbar und ermöglicht dem Gast die Reservation mit sofortiger Rückmeldung. Der Gastronom kann mehrere Seatings anbieten und durch den digitalisierten Prozess und die Verringerung der Noshow-Rate auch Kosten einsparen. Ausserdem wird die Gästeidentifikation integriert.

Mit zwei Marktleadern

Gastro Graubünden ist mit den zwei Markteadern Aleno und Lunchgate eine Kooperation eingegangen, die vom Kanton Graubünden unterstützt wird. Die Wahl fiel auf diese beiden Systempartner, weil sie offene Systeme mit den entsprechenden Schnittstellen sind. Die Systeme laufen im Hintergrund, am digitalen Auftritt des Gastrobetriebes ändert sich nichts. Dank der Hoheit über die Daten der Gäste kann der Gastronom selbst oder im Verbund mit der Destination aktives Marketing betreiben. Zudem kann er nebst der Tischreservation nach Bedarf weitere Funktionen der Systeme nutzen. Die Wahl des Anbieters bleibt dem Gastronomen überlassen. Aleno ist als Gesamtpaket auf der Kunden- und Gästeseite digital und wird z.B. von der Weissen Arena eingesetzt. Lunchgate ermöglicht dem Gastronomen auch eine analoge Bestätigung per Telefon an das System. Bei der Gästeidentifikation setzt Lunchgate zusätzlich auf die SMS-Bestätigung.

Der durchschnittliche Betrieb bezahlt für die Abokosten monatlich 62 Franken, was gegenüber dem regulären Preis von 155 Franken einem Rabatt von 60 Prozent entspricht. Die Bestandeskunden von Aleno und Lunchgate, welche bereits digitale Vorleistungen erbracht haben, profitieren ebenso von den verbilligten Kosten. 62 Prozent der Kosten übernehmen die Gastronomen, Gastro Graubünden sowie die Systemanbieter.  Der Kanton trägt 38 Prozent der Kosten.

Die Broschüre.

Hier können sich Restaurants anmelden.