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Digitale Marktplätze der Destinationen

 

Die Coronakrise hat aufgezeigt, dass die neuen Herausforderungen die Kooperationsbereitschaft unter den Tourismusorganisationen und deren Partner nochmals erhöht hat. Der Zeitpunkt ist gekommen, um gemeinsame (Digitalisierungs-)Projekte voranzutreiben. Die Destinationen sind bereit, ihre Digitalisierungsstrategien zu entwickeln, professionelles Kundendata-Management zu betreiben und segmentsübergreifende Eco-Systeme umzusetzen.

Als erster Schritt wird Orientierung in Form einer Auslegeordnung der bestehenden Systeme geschaffen. Es geht darum, den Destinationen und Leistungsträgern einen «Kompass» in Form einer Planungssicherheit für ihre künftigen Investitionen in die Digitalisierung zu geben. Der Kanton ist bereit, für dies Auslegeordnung ein Kostendach in der Höhe von CHF 80’000.- zu gewähren. Als Träger des Projektes wäre die ITG vorgesehen, welche durch einen Lenkungsausschuss mit Vertretern und der Destinationen und des AWT unterstützt wird.

Der ITG-Vorstand erachtet diese Impulsmassnahme nicht zwingend als coronabedingt und ist sich zurzeit noch nicht einig, ob sie die Trägerschaft übernehmen soll. Aktuell läuft ein Wiedererwägungsantrag der Geschäftsführung der ITG, die koordinative Leitung dieser Massnahme übernehmen zu können.